Schwerer Verkehrsunfall A9
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Eine Karambolage zwischen 6 Pkw und 2 Lkw ereignete sich am Vormittag des 30. Dezember auf der Pyhrnautobahn, die Alarmierung für die FFG zur technischen Hilfeleistung mit Stichwort T10 sowie der Zusatzinfo "LKW hat Leitschiene durchbrochen und liegt in Graben, vermutlich Person eingeklemmt" erfolgte um 11:33 Uhr. Ebenso hinzugezogen wurde laut Alarmstichwort die Feuerwehr Wald am Schoberpass.
Nach Eintreffen am Unfallort verschaffte sich die Einsatzleitung ein erstes Bild der Lage, diese ergab, dass wie durch ein Wunder keine Verletzten oder eingeklemmten Personen vorlagen. Ein Sattelschlepper lag jedoch auf der Seite liegend im Gráben und verlor große Mengen an Diesel welche zu diesem Zeitpunkt noch ins Erdreich versickerten.
Die Aufgaben der Mannschaft in der Erstphase lauteten demnach wie folgt:
- Weiträumige Absicherung der Unfallstelle
- Auffangen bzw. Stoppen des Dieselaustritttes am LKW sowie Abpumpen der sich in den Tanks befindlichen Restmengen
- Monitoring bei allen weiteren am Unfall beteiligten Fahrzeugen und Insassen
Im weiteren Verlauf wurde klar, dass für die Beseitigung der gesamten Treibstoffmenge in den Tanks des LKW die Spezialkräfte des GSF der FF Liezen Stadt benötigt werden, diese trafen ebenso zeitnah am Unfallort ein und begannen mit dem weiteren bzw. finalen Abpumpen von mehreren hundert Litern Diesel.
Währenddessen fand auch eine Abstimmung zwischen Einsatzleitung und Behörden bzw. Chemiealarmdienst statt, hierbei wurde beschlossen, das kontaminierte Erdreich abtragen zu lassen. Die aufwändige Bergung der Schwerfahrzeuges führte zu einem späteren Zeitpunkt ein Spezialunternehmen durch.
Nachdem die Zugmaschine des LKW soweit frei von Diesel war und keine zusätzliche Gefahr mehr für die Umwelt bestand erfolgte gegen 15:00 Uhr die Übergabe der Einsatzstelle an die Asfinag bzw. Behörde.
Gesamt war zur Bewältigung dieses Einsatzes ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Autobahnpolizei, Asfinag sowie Abschlepp- bzw. Bergeunternehmen nötig. An dieser Stelle ergeht nochmals der Dank an alle eingesetzten Kräfte für die hervorragende Zusammenarbeit!










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